„Schatten - ich wollte doch leben“

von Heinz Höcherl

Ausstellung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr im Ludwigsgymnasium

Sechs Schatten stehen für sechs junge Menschen, die bei Autounfällen tödlich verunglückt sind. Die Ausstellung „Schatten - ich wollte doch leben“, organisiert von Sandra Kräh von der Gesundheitsregion Plus, zeigt die Schicksale dieser jungen Menschen.

Die Ausstellung rege auf anschauliche und mitnehmende Weise zur Reflexion an, sagte Schulleiterin Ricarda Krawczak am Montag, den 01. April 2019. Oberbürgermeister Markus Pannermayr sprach davon, nicht nur zu helfen, wo schon etwas passiert sei, sondern in die Prävention investieren und nannte als Beispiel die Aktionen zur Schulwegsicherheit. Alexander Kreipl vom ADAC begann mit der Frage nach der Rettungsgasse, die die jungen Menschen sehr genau definieren und mit eigenen Erlebnissen belegen konnten. „Jeder Verkehrstote ist einer zu viel“, sagte Inge Roith von der Polizei. Ablenkung und Geschwindigkeit nannte Dieter Kluske von der Kreisverkehrswacht Straubing. Er verwies auf die Ablenkungen durch Mitfahrer, Handy, Musik oder Navi hin.
Die Vertreter von Polizei und Rettungsdiensten schilderten, wie hart es sei, Angehörigen eine schlimme Nachricht überbringen zu müssen. Zum Schluss las Kreipl noch das Schicksal eines 16-jährigen Mädchens aus der Ausstellung vor. Es hatte Bekannten vertraut, das Auto knallte gegen einen Baum und das Mädchen und ihr Freund starben. Weil sie nicht angeschnallt waren.



Diskutierten bei der Eröffnung der Ausstellung „Schatten“ im Ludwigsgymnasium (v.l.): Ricarda Krawczak, Frank Heindl,
Inge Roith, Dr. Stefan Grote, Dr. Christian Ernst, Alexander Kreipl, Jürgen Zosel, Dieter Kluske, Sandra Kräh,
Josef Pemmerl und Thomas Dietwanger

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