Geschwindigkeitsmessanlage für Gemeinde Irlbach

von Heinz Höcherl

Um andere Verkehrsteilnehmer aufmerksamer zu machen, schaffte die Kreis-verkehrswacht Straubing eine neue Geschwindigkeitsmessanlage an. Künftig soll sie in den von ihr betreuten Gemeinden auf den Schulwegen und vor Kindergärten für mehr Sicherheit sorgen.

Am Mittwoch, den 13. Oktober, wurde die Messanlage vom Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Straubing Johann Ehrnsperger erstmals an die Gemeinde Irlbach ausgeliehen. Der Bürgermeister, Armin Soller, war hocherfreut, endlich eine weitere Anlage nutzen zu können und ließ diese von seinen Bauhofmitarbeitern gleich am Kindergarten aufstellen. Nachdem aufgrund der Bauarbeiten am Donaudamm bei Ainbrach und Entau der Schwerlastverkehr durch Irlbach eklatant zugenommen hat und damit auch die Straße am Kindergarten betroffen ist, war es ihm ein besonderes Anliegen die Verkehrsteilnehmer auf die dortige 30-iger Zone hinzuweisen.
Dank der Anlage sieht der Fahrzeugführer gleich, mit welchem Tempo er unterwegs ist und kann seine Geschwindigkeit anpassen. Ist das Tempo angemessen, strahlt ein lachender grüner Smiley von der Tafel. Bei zu hohem Tempo leuchtet dem Fahrer ein grell-rotes, ärgerlich blickendes Gesicht entgegen. Dass die Smiley-Anzeige einen Fahrer für das richtige Tempo belohne, gefiel dem Irlbacher Bürgermeister ebenso wie das grantige Gesicht bei der falschen Geschwindigkeit.

Der Kreisverkehrswacht ist es immer wieder ein Anliegen an besonders neuralgischen Punkten, wie Schulen oder Kindergärten, für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. So hilft nicht immer eine von der Straßenverkehrsbehörde ausgewiesene 30-iger Zone.
Eine Geschwindigkeitsmessanlage, die dem Fahrzeugführer zum Beispiel mit einem roten „Smile“ sofort vor Augen führt, dass er hier zu schnell unterwegs ist, wird ihn aus psychologischer Sicht umgehend verleiten, seine Geschwindigkeit anzupassen.
Aus Sicht des Vorsitzenden der Verkehrswacht sollen Präventive Maßnahmen wie diese, den Verkehrsteilnehmer so zu richtigem Fahren ermahnen, ohne gleich Bußgeld bezahlen zu müssen. Man wolle den Autofahrer „wachrütteln“, wobei die Messanlage im eigentlichen Sinne einen erzieherischen Charakter habe.
Diese Geschwindigkeitsmessanlage steht allen von der Kreisverkehrswacht Straubing betreuten Gemeinden im Landkreis zur Verfügung und soll dort ebenfalls an neuralgischen Punkten für mehr Verkehrssicherheit sorgen.


v.l. Johann Ehrnsperger (1. Vorsitzender KVW Straubing) und Bürgermeister Armin Soller

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