Lob für Erfolgsmodell
Schulweghelfer
Vorstandssitzung der Kreisverkehrswacht - Aktuell 151 Mitglieder
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22 Jahre lang war Franziska
Hirtreiter Elementarbeauftragte der Kreisverkehrswacht für Kindergärten.
Bei der Vorstandssitzung der Kreisverkehrswacht am Donnerstagabend im MSC-Clubhaus
wurde sie nun offiziell verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Dagmar Jobst.
Vorsitzender Johann Ehrnsperger, der genau vor 50 Tagen die Nachfolge von
Hans Günter Sax antrat, stellte die geplanten Projekte für 2012
vor. Zu den bewährten Aktionen wie der erfolgreichen Maßnahme
"Könner durch Erfahrung" kommen neue Projekte hinzu. Johann Ehrnsperger dankte Franziska Hirtreiter für ihr langjähriges Engagement im Dienste der Kreisverkehrswacht mit einem Blumenstrauß. Mit Dagmar Jobst konnte eine Nachfolgerin gefunden werden, so dass der Übergang nahtlos ist. Geschäftsführer Hans Siedersbeck blickte auf die rund 40 Termine des vergangenen zurück; die Erstellung der Schulwegpläne für die Straubinger Grundschulen stand dabei eindeutig im Focus. Nach den Plänen für St. Peter, St. Jakob, Ulrich Schmidl und Ittling würden in diesem Jahr die Pläne für St. Josef und Alburg erstellt. Hubert Abbenhaus, Bezirksvorsitzender der Verkehrswacht Niederbayern, lobte das Erfolgsmodell der Schulweghelfer in Straubing, das wohl mit dieser hohen Zahl an Ehrenamtlichen -zurzeit sind es 28 Helfer - einmalig in Bayern ist. Schatzmeister Josef Limmer konnte von einem durchaus guten finanziellen Polster berichten. Derzeit habe die Kreisverkehrswacht 151 Mitglieder. Erfreulich sei, dass in den vergangenen vier Jahren 20 neue Mitglieder gewonnen werden konnten. |
| Die erfolgreiche Maßnahme, "Könner
durch Erfahrung", ein Fahrsicherheitstraining von Franz Werner und
Otto Schötz für Führerscheinneulinge, werde weitergeführt,
so Ehrnsperger. Es sei auch für B17-Fahranfänger bestens geeignet.
Im vergangenen Jahr unterzogen sich 223 Teilnehmer einem Fahrsicherheitstraining, informierte Franz Werner. Die Angebote für Senioren über 50 seien weniger erfolgreich erläuterte Wolfgang Eberl. "Es fühlt sich anscheinend niemand als Senior." Gerade die E-Bikes würden oft unterschätzt, so dass man diese Gruppe gezielt mit einem Radfahrer-Programm ansprechen möchte Im Rahmen der Jugendverkehrserziehung wurden in Stadt und Landkreis insgesamt knapp 1000 Schüler beschult, zeigte Ehrnsperger auf. Um in der Verkehrswacht das Motorrad wieder stärker zu etablieren sei eine eintägige Bayerwaldausfahrt gedacht, erläuterte Ehrnsperger. Eine weitere wichtige Aufgabe sieht die Verkehrswacht in der Betreuung und Ausstattung der Schulweghelfer. Hier würden immer wieder Ersatzinvestitionen für Warnwesten oder Winkerkellen notwendig. Hubert Abbenhaus wies darauf hin, dass die Farbe der Warnwesten nach EU-Recht zertifiziert sind; Ab-weichungen könnten bei einem Unfall schadenersatzrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ein länger diskutiertes Thema stellten die geplanten Verkehrsübungsplätze in Bogen und Geiselhöring dar, dessen Fertigstellung in diesem Jahr geplant ist. Hubert Abbenhaus erinnerte, dass die Ausstattung der Verkehrsübungsplätze eine reine Pflichtaufgabe des Schulaufwandsträgers darstelle. Durch die großzügige finanzielle Beteiligung durch die Verkehrswachten sei dies oftmals in Vergessenheit geraten, so dass sich viele Kommunen auf Kosten der Verkehrswachten aus der Verantwortung zögen, so Hubert Abbenhaus. |

Die erweiterte Vorstandschaft der Kreisverkehrswacht Straubing